ASV Rülzheim

Chronik

1946 bis 2010

ASV Rülzheim 1946 - 2009


Gründerzeit :

1946

Am 10. Mai 1946 , trafen sich 18 Angler im Wirtshaus " Zum Pflug " in Rülzheim und gründeten mit Hilfe des damals schon existenten Dachverbandes " der Interessengemeinschaft der Sportangler Hessen / Pfalz " , dem heutigen Sportfischerverband Pfalz e.V., den Angelsportverein Rülzheim.

Die Gründungsmitglieder

Hermann Fischer, Franz Fischer, Luitpold Sitter, Jakob Leingang, Valentin Mayerer, Willi
Mayerer, Willi Fischer, August Mayer, Wilhelm Heberle, Heinrich Rupprecht, Max Heid,
Philipp Nuber, Alois Metz, Josef Metz, Franz Wolff, Xaver Kuhn, Felix Fischer und Alfons
Diebold.

Die erste Wahl der Vorstandschaft wurde mit offener Abstimmung vorgenommen.
Gewählt wurde :
Hermann Fischer zum 1. Vorstand
Luitpold Sitter zum 2. Vorstand
Valentin Mayerer zum Geschäftsführer und Kassierer

Der Grundstein war gelegt. Schon in der ersten Mitgliederversammlung, Ende Juni 1946, konnte der Vorstand einen Pachtvertrag mit der Gemeinde für den KW-Graben , Rottenbach,
und Klingbach zu einem Preis von 10 Reichsmark vorlegen.
Die Zeiten waren damals schwer und das Lösen des Ernährungsproblems hatte in vielen Familien noch oberste Priorität.
Die Fischgewässer, jahrelang ohne Pflege und sich selbst überlassen , waren zum Teil in einem katastrophalen Zustand . Da allerorts die Mittel fehlten ,dauerte es noch Jahre bis die dringend notwendigen Reperaturen und Instandsetzungen in Angriff genommen werden konnten.

1954

Erst das Jahr 1954 mit der neuen Vorstandschaft Richard Kuhn als 1.Vorstand, Peter Schlegel als 2. Vorstand und Geschäftsführer August Bouche brachte Bewegung in die Sache. Im März 1954 wurde das Stauwehr des Kanals in 4 Tagen repariert. Die 20 freiwilligen Helfer leisteten fast unmenschliches und gaben laut Protokoll " ihr Letztes ". Nach dem neuerlichen Aufstau wurde im Juni 1954 laut den Aufzeichnungen das erste Preisangeln mit ca. 170 Anglern durchgeführt.
Doch schon bald standen dem noch jungen Verein schwere Prüfungen bevor.

1955

Das Jahr 1955 brach wie einUnwetter über die Angelsportler herein. Zuerst zerstörte Hochwasser das erst ein Jahr vorher fertiggestellte Stauwehr am Kanal , dann brachte ein riesiges Fischsterben in der Klingbach die Angler zur Verzweiflung. Doch Dank der damals noch außergewöhnlich großen Kameradschaft im Verein konnten auch diese schweren Schicksalsschläge überwunden werden.

1956

Der Beitritt zur " Kulturgemeinde Rülzheim e.V. ", einem Zusammenschluß aller Rülzheimer Vereine, im Jahr 1956 war eine logische Folge nach den ersten stürmischen Jahren. Der Angelsportverein hat sich seinen Platz als Kulturträger und Naturschützer in dieser auch für die Ortsgemeinde Rülzheim segensreichen Institution geschaffen.

1957

Nachdem das Kanalwehr wieder Instand gesetzt war wurden 1957 erstmals Forellen im Klingbach eingesetzt. Das Wasser damals war zwar von allererster Güte aber es war trotzdem sensationell für diese Zeit. In diesen Zeitraum fallen auch die Instandsetzungen der Rottenbachstauwehre, die Säuberung des Bachbettes und der Ufer.

1958

Neuerliche Hochwasser haben den Verein 1958 vor fast unlösbare Aufgaben gestellt. Am Kanalwehr hatte sich ein riesiges Loch herausgewaschen. 40 freiwillige Helfer waren an vier Wochenenden fast rund um die Uhr im Einsatz. Hunderte von Kubikmetern an Steinen und Erde wurde eingebracht. Ein besonderer Dank gilt noch heute Herrn Kuhn, der damals seine LKW zum kostenlosen Transport zur Verfügung stellte. Diese schweren Jahre der Aufbauarbeit haben die Mitglieder des Vereins zusammengeschweißt.

1965

Allein bis zum Jahr 1965 hat der Angelsportverein fast 6000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet und konnte zurecht stolz auf das Erreichte sein.
Das alljährlich stattfindente Angelfest hatte sich mittlerweile zu einer festen Größe in der Region entwickelt. Statt der erhofften 450 Angler kommen 1965 völlig überraschend über 700, so daß die Organisatoren einem Kollaps nahe waren..
Der Angelsportverein war in diesen Jahren innerhalb der Kulturgemeinde zu einer festen Größe gereift, was sich auch beim Heimatfest-Umzug im Juli 1965 zeigte. Der Wagen des ASVR war mit einer der schönsten und wurde deshalb nicht zu Unrecht auch im Fernsehen gezeigt. Jahre später hatte sich das Rülzheimer Angelfest überregional so etabliert, daß zu guter Letzt 1800 Angelfreunde aus Nah und Fern, zum Teil mit Bussen, nach Rülzheim kamen und bei guter Laune die größten Festzelte füllten.

1967

Die Teilnehmerzahl beim Angelfest stieg von 700 auf 845 Angler

1968

Da die Teilnehmerzahl immer mehr anwuchs, wurde 2 Jahre lang rechts vom Stöckenweg ein Festzelt erstellt. Die Anzahl der Angler betrug schon 800.

1969

Schon sagenhafte 1104 Teilnehmer, eine gigantische Organisation. Ab diesem Jahr wurden sämtliche Angelfeste auf dem Freizeitgelände neben der Füllgrube abgehalten. Die größte Teilnehmerzahl mit 1214 Anglern wetteiferte um die immer größeren und wertvolleren Preise. Jahre später hatte sich das Rülzheimer Angelfest überregional so etabliert, daß zu guter Letzt ca. 1300 Angelfreunde aus Nah und Fern, zum Teil mit Bussen, nach Rülzheim kamen und bei guter Laune die größten Festzelte füllten.

1975

Noch einmal machten sich über 1000 Angler aus Nah und Fern auf um den Vatertag in Rülzheim zu feiern.

1976

Das Zenit des Angelfestes war überschritten. Trotz hoher Sach und Geldpreise ließ die Zahl der Angler von Jahr zu Jahr nach.

1986

Das letzte Preisangeln wird mit nur noch 272 Teilnehmern abgehalten. Der Verein beschließt mit Rücksicht auf den Tier und Gewässerschutz keine weiteren Preisfischen oder im Charakter ähnliche Veranstaltungen durchzuführen. Seit dieser Zeit wird alljährlich am Vatertag das Rülzheimer Angelfest ohne Angeln durchgeführt. Trotz anfänglich größter Bedenken der Wirtschaftsfachleute im Verein, ist diese Veranstaltung bis zum heutigen Tag fest im Rülzheimer Kulturkalender verankert. Die große Besucherzahl aus Nah und Fern zeigt, daß dieses Angelfest auch weiterhin Bestand haben wird.

1997

Neuwahlen
1. Vors.
Thomas Kuhn, 2. Vors. Ludwig Pfeifer, Kassier Richard Kuhn, Schriftwart Hans Peter Frey. Vom Vorstand beschlossen keine auswertigen Personen in den Verein aufzunehemen, Jugendliche sollen mindestens 16 Jahre alt sein um als normales Mitglied aufgenommen zu werden.
Es wurde erstmals das Bankeinzugsverfahren eingeführt.
Unser Angelfest wurde schon seit geraumer Zeit ohne Angeln durchgeführt.
Das Königsfischen wurde wieder belebt und erfreute sich guten Zuspruches. Teilnahmen an Festen der Kulturgemeinde wie Sommerfest und Kerweumzug wurden zur ständigen Einrichtung. Der Kanal wurde mit 100 kg Grasfischen besetzt um dem Unkraut einigermaßen zu begegnen. Am Rottenbach trat erstmals Vandalismus auf, die Schwarzangelei nahm zu. Es wurde beschlossen eine Kettensäge ,eine Motorsense und 2 Wathosen anzuschaffen. Der Fußboden im Vereinsheim wurde erneuert, im Rottenbach neue Gitter angebracht und die Rottenbachbrücke überholt. Die Siebe im Kanalstau wurden überholt.

1998

Gerhard Dreyer gibt die Vorstandstätigkeit auf, und Werner Hitschler rückt nach.
Der Mitgliederstand hat sich bei knapp um die 150 Personen eingependelt.
Jugendliche ab 14 Jahren mit Fischerprüfung können als Vollmitglied aufgenommen werden.
Das Angelfest verlief abgesehen von kleinen Mängeln zufriedenstellend.
Das Königsfischen war mit nur 17 Teilnehemern ein erster Erfolg .
Es wurde wie seit Jahren wieder am Umwelttag teilgenommen, wir haben zum ersten mal mit nur mäßigem Erfolg am Vereinsschießen teilgenommen. Raubfischschonzeit im See für 1999 beschlossen. Brücke über den Kanal nicht mehr für die Angelei gesperrt.
Erhebliche Arbeitseinsätze an Rottenbachbrücke, Ufer am See und Ufer am Kanal wurden geleistet.

1999

Christian Jantzer legt sein Vorstandsamt nieder.
Das Angelfest verlief gut. Beim Königsfischen hatte sich trotz schlechtem Wetter 29 Personen eingefunden.
Wir haben uns bei verschiedenen Veranstaltungen der Kulturgemeinde beteiligt. Der Vorstand hat entschieden sich nicht aktiv an der 1225 Jahrfeier der Gemeinde zu beteiligen, aber die Bewirtung beim Festakt zugesichert.
Am Rottenbach wird die alte Holzbrücke durch eine neue ersetzt.
Die Rülzheimer Sparkasse hat eine Spende von 1500 € für unsere Jugend getätigt.

2000

Anstelle von Christian Jantzer wird Bernd Laubersheimer in den Vorstand berufen.
Ausscheiden aus ihren Vorstandsämtern werden mit Ende 2000 :
Luwig Pfeifer, Kurt Weber, Xaver Rupprecht, Jan Hoffmann und Rudi Völkel.
Es wurde verstärkt der Lastschrifteneinzug des Mitgliedsbeitrags angemahnt.
Die Jugendarbeit kommt nur schleppend voran.
Beim Angelfest wurde seitens der Kunden bemängelt, daß die Fische immer viel zu früh ausverkauft waren.
Das Königsfischen erfreut sich mit einer Teilnehmerzahl von 35 Personen immer größerer Beliebtheit.
Die Teilnahme an verschiedenen Festen der Kuturgemeinde oder deren Mitglieder war selbstverständlich wenn auch personell katastrophal.
Die neue Brücke über den Rottenbach wurde fertiggestellt, außerdem wurden große Aktionen im Kanal zum Zwecke der Krautentfernung vorgenommen.

2001

Neuwahlen
1. Vors.
Thomas Kuhn , 2. Vors. Ludwig Pfeifer, Kassier Ralf Gröbel, Schriftwart Hans Peter Frey Neue Vorstandsmitglieder Willi Dech, Günter Waidmann, Dominik Heubel und Thomas Mühlbauer
Beschränkung der Mitgliederzahl auf 150 eingeführt.
Jugendliche ab 14 Jahren mit Fischerprüfung können als Vollmitglieder aufgenommen werden.
Auf Grund der nicht ausreichenden Backkapazität beim Fest wurde beschlossen eine dritte Fritöse anzuschaffen.
Im Juni erstes Kontrollfischen durch die Gemeinde. Der Erfolg war mäßig bis auf einige große Grasfische. Der See soll als Badesee ausgewiesen werden.
Es dürfen keine sogenannten Grundfische mehr besetzt werden um die Trübung des Gewässers nicht noch weiter zu verstärken.
Es wurde eine große Menge Geld in Fischbesatz investiert. Der Zustand der Gewässer ist zufriedenstellend.
Geplant wurde eine Bachpatenschaft mit der Grundschule, die sich leider nicht mehr gemeldet hat.
Wieder an verschiedenen Festen der Kuturgemeinde teilgenommen. Einheitliche Hemden wurden angeschafft.
Beim Arbeitseinsatz wurden wieder viele Stunden geleistet.

2002

Werner Hitschler legt sein Vorstandsamt aus privaten Gründen nieder.
Der Mitgliederstand ist bei 150, so daß eine Warteschlange eingerichtet werden muß. Auf Grund der Euroeinführung wurden alle Preise neu festgelegt.
Beim Angelfest wurde die Kasseneinteilung verändert und im großen Raum des Festwiesenhauses integriert. Erstmals wurde der Versuch unternommen unsere Fische als Portion anzubieten, was gleich ein voller Erfolg wurde. Das Angelfest verlief wie gewohnt sehr gut. Eine dritte Kasse über Mittag wird angestrebt.
Die gemeinsamen Fischen verliefen nicht immer erfolgreich.
Das Jugendangeln wird wieder mehr angenommen, so daß eine Ausgabebegrenzung der Angelkarten erforderlich wird.
Es wurde vom Vorstand beschlossen den langjährigen Fischlieferanten vom Edersee für unsere Besatzmaßnahmen zu wechseln. Die Fa. Richtmann aus Abenheim in der Pfalz wurde nicht zuletzt wegen der Standortnähe sondern auch wegen der besseren Preise auserkoren.
Im See wurde überraschend ein zweites Kontrollfischen durchgeführt. Als Ergebnis wurden ca. 220 Kg Grundfische entnommen was von den Biologen als Erfolg empfunden wurde.
Laut FschG obliegen auch geschlossene Gewässer der Winterschonzeit.
Wir haben eine Ausnahmegenehmigung erhalten.
Der See soll laut Bürgermeister Schwindhammer für ein Jahr auf Probe zum Baden freigegeben werden. Dies führt wieder zu Einschränkungen der Fischerei.
Die Gemeindeverwaltung Rülzheim macht uns Hoffnung, daß der Kanal ausgebaggert werden könnte.
Wir haben wieder an vielen Veranstaltungen der Kulturgemeinde und deren Mitglieder teilgenommen.
Beschluß des Vorstands daß zur Erlangung des Angelscheins 12 Arbeitsstunden geleistet sein müssen.
Seeufer wurde aufgeräumt, Siebe im Kanal instand gesetzt und Löcher im Zaun geflickt. Wegen der vielen Kormorane wurden im See Seile gespannt.
Am Schwanenhaus wurden sämtliche Tische und Bänke abmontiert um dem Vandalismus vorzubeugen.
Der Pachtvertrag für den Kanal, Kling und Rottenbach soll bis Ende März überreicht werden.
Unserem Antrag, das Vereinsheim umzubauen, wurde stattgegeben.
Das strikte Nachtangelverbot im See wurde seitens der Gemeinde aufgeweicht.
Der Vorstand hat beschlossen im Seegelände einen Grillplatz einzurichten.

2003

Neues Mitglied im Vorstand Marcus Becker.
Angelfest und Königsfischen verliefen in gewohnt guten Bahnen.
Erstmals einige Termine für Nachtangeln im See wahrgenommen, die Teilnahme war allerdings dürftig.
Die Jugendentwicklung weiterhin sehr gut.
Auf Grund unserer Zufriedenheit mit den Besatzfischen wird der neue Lieferant beibehalten.
Kontrollfischen im See durchgeführt. Fast ausschließlich große Grundfische mit insgesamt ca. 300 kg in den Netzen.
Die Winterschonzeit für stille Gewässer wurde erstmal bis zu einer Neuregelung des Gesetzes aufgehoben.
Im See wurde eine Badebucht geschaffen, was zu fischereilicher Einschränkung führt. Im Herbst 2004 soll mit der Ausbaggerung des Kanals begonnen werden.
Totalsperre des Klingbachs für 2004 beschlossen, damit sich die Forellen und vor allem die Aalbestände wieder erholen können.
Wie in den Jahren zuvor rege Teilnahme bei Veranstaltungen der Kulturgemeinde.
Die Seile zur Kormoranabwehr im See wieder abgebaut, Grillplatz im See angelegt, Löcher im Schwimmbadzaun geflickt. Erneuerung der Siebe im Kanalstumpen wegen der vermeintlichen Ausbaggerung zurückgestellt.

2004

Auf Grund des gesunkenen Mitgliederstandes von 142 können wieder neue Mitglieder aufgenommen werden.
Vorstandsbeschluß: alle Ehrenmitglieder erhalten 1 Essen und 1 Getränk frei.
Angelfest : keine Klagen eingegangen
Königsfischen mit 34 Teilnehmern gut angenommen.
Durch die Gründung einer Fischereigenossenschaft Klingbach ergeben sich neue Pachtstrukturen. In Zukunft haben wir Pachtverträge für See - Klingbach - Kanal und Rottenbach.
Fischsterben im Oktober im Kanal.
Leider konnte laut Kripo Landau der Verursacher nicht ausfindig gemacht werden, so daß wir auf dem Schaden sitzen bleiben.
Kein Besatz im Kanal und Rottenbach.
Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen der Kulturgemeinde. Zusage an die Kultur- gemeinde zur Teilnahme am Heimatfest 2005 mit Wagen und Fußgruppe „ Rülzheim in den Fünfziger Jahren „ Besatzer US Gi’s Kolonne
Sieger im Vereinsschießen des Schützenvereins
Die Überdachung unseres Grillplatzes im See wurde erstmal auf Grund der unsicheren Zukunft des Sees zurückgestellt. Das Nordufer wurde gesäubert.
Der Bau eines Stegs und neuer Siebe im Kanalstumpen wurde wegen der anstehenden Ausbaggerung weiterhin zurückgestellt. Ein zusätzliche Fritöse für das Angelfest wurde angeschafft.
Es wurde geplant im kommenden Jahr wieder einen Vereinsausflug durchzuführen.

2005

Neuwahlen waren angesagt.
1. Vors. Thomas Kuhn, 2. Vors. Fritz Dörrzapf, Kassier Ralf Gröbel, Schriftwart Hans Peter Frey
Königsfischen im See.
25 Jugendangelkarten ausgegeben
Die abgegebenen Fangmeldungen waren sehr wenige und davon auch noch mehr als die Hälfte ohne Fang. Gemeldet wurde nur eine Gesamtmenge an Fischen von 60 Kg. Der Badebetrieb im See hielt sich in Grenzen Beeinträchrigungen der Fischerei sind nicht aufgefallen.
Die Ausbaggerei des Kanals soll laut Gemeinde in 2006 durchgeführt werden.
Die Gründung einer Fischereigenossenschaft wurde seitens der Anlieger des Klingbachs durchgeführt, hat für uns als Verein aber keinen Nachteil.
Wir haben einen neuen Pachtvertrag für den Klingbach über 18 Jahre erhalten.
Teilnahme am Heimatfest „ Rülzheim in den 50 er Jahren „ mit einer Truppe aus US – Soldaten und Fahrzeugen und anderen Veranstaltungen.
Sieger beim Vereinsschießen im Schützenverein
Vereinsausflug an die Mosel – leider nur mit mäßiger Beteiligung
Erneuerung der Siebe und Stege im Kanalstumpen wurde auf Grund der vermeindlichen Ausbaggerung zurückgestellt.
Für den Umbau / Neubau der Angelhütte wurde von der Generalversammlung ein Budget von 25000,- € beschlossen

2006

Das Bargeld für die Helfer beim Angelfest wird durch Ausgabe von Bons ersetzt.
Königsfischen wieder im Kanal.
Jugendforellenfischen in Finkenbach.
Es wurden wieder mehr Fische als Fang gemeldet
Auf Grund der Kormoranproblematik wurde der Fischbesatz so aufgeteilt, daß im Spätjahr 2006 nur große Fische besetzt wurden. Die kleineren Rotaugen etc. wurden erst im Frühjahr 2007 besetzt.
Errichtung der Straußengehege, Einspruch wegen der Sperre am Kanalweg
Ausbaggerung vom Kanal hat sich laut Aussage der Gemeindevertreter erledigt.
Teilnahme an sämtliche Festen und Einsätzen der Gemeinde / Kulturgemeinde
3. Platz beim Vereinsschießen im Schützenhaus
Baustopp beim Grillplatz im Seegelände, da nicht klar wie es am See weitergeht.

2007

Die Brücke über den Rottenbach war in einem desolaten Zustand. Die gesamte Lauffläche mußte ersetzt werden. Eingebaut wurde ein Gitterrost für 1800,- €.
Im September war im Kanal wieder ein kleineres Fischsterben zu verzeichnen. Der Verursacher konnte wie üblich nicht ausfindig gemacht werden. Der Schaden hielt sich in Grenzen.
Da unser Vereinshaus am Festplatz in einem sehr schlechten Zustand war, wurde beschlossen, statt einer großen Sanierung lieber gleich eine neue Hütte zu bauen.
Im Spätherbst 5.10.2007 war es dann soweit. Abriß und Beginn mit dem Neubau.
Die Vorstandssitzungen wurden bis zum Bauende ins Wirtshaus Waldschlößchen verlegt.

Bis Ende des Jahres war es nicht sicher ob wir den See als Angelwasser weiter nutzen können. Letztendlich haben wir die Zusage der Gemeinde für einen neuen Pachtver- trag. Der ASVR soll laut Bürgermeister Hör, bei einer noch festzulegenden Sitzung aller Beteiligter im Frühjahr, am Entscheidungsprozess teilnehmen
Die Gesamtvorstandsmitglieder Marcus Becker und Günter Waidmann sind von ihrem Amt zurückgetreten.
Neu als Jugendverantwortlicher kam hinzu Andreas Dörrzapf.
Nach wie vor erfreut sich unser Angelfest auch ohne Fischerei großer Beliebtheit.
Der ASVR nimmt an allen Veranstaltungen der Kulturgemeinde teil.
Einmal mehr erreichen wir beim Vereinsschießen den 1. Platz
Der Mitgliederstand bleibt in etwa konstant mit leichter Rückgangtendenz.

2008

Die Gen. Versammlung hatte einen normalen Verlauf wenngleich ein Mitglied spontan ausgetreten ist.
Der Ausbau der neuen Anglerhütte geht weiter
Am See werden von der Gemeinde alle Bäume und Büsche entfernt. Die Ausbaggerung auf 12 – 15m steht bevor, Fischbesatz ist generell verboten. Ein neuer Pachtvertrag für den See soll laut Bürgermeister erstellt werden.
Andreas Dörrzapf tötlich verunglückt mit seinem Fahrrad.
Neues Mitglied im Vorstand und Vertreter für die Jugend : Christian Liebel
Neues Konzept für die Jugendarbeit wird erstellt und nach der Einweihung des neuen Vereinsheims ausgeführt.
21.6. schönes Königsfischen im Kanal. Teilnahme mit 26 Pers. war ok.
Ende Juni kommen vom Kreis Germersheim die Studie der biu über die Neugestaltung des Badesees. Der Vorstand hat am 15.7., nach eingehender Besprechung, bei der Kreisverwaltung Germersheim gegen das ganze Projekt Einspruch erhoben.
Gleichzeitig wurde ein Schreiben an die Gemeindeverwaltung Rülzheim eingereicht und eine gütliche Einigung mit entsprechender Planänderung vorgeschlagen.
5.7. sehr schönes Forellenfischen in Finkenbach .
Auf Grund der Ereignisse wurde die Teilnahme am Kerweumzug zur Pflicht für Vereinsmitglieder erklärt, da Stärke im Ort gezeigt werden muß

2009

Im Februar wurde im Zuge der Generalversammlung eine neue Vorstandschaft gewählt.
Erster Vors. wurde Thomas Kuhn, 2. Vors. Fritz Dörrzapf, Schatzmeister wurde Berthold Kuhn und Schriftführer Hans Peter Frey.
Aus den Ausschußmitgliedern wurden berufen :
Roland Kuhn - zum Gewässerwart
Christian Liebel – zum Jugendwart
Guido Reinert – zuständig für Organisationen von Festen aller Art und Einführung und Pflege unseres Internetauftritts
Gerhard Nutz für Belange der Arbeitseinsätze
Mitgliederstand pendelt bei 135 Personen
Die Angelwasser sind intakt, wenngleich wieder einmal ein kleineres Fischsterben zu verzeichnen war. Für die schnelle Prüfung unserer Angelgewässer wurden deshalb neue elektronische Meßgeräte angeschafft.
Auf Grund der geplanten Ausbaggerei im Kanal und See wurde nur im Rottenbach Fischbesatz eingebracht
Mit dem Seeumbau und der Kanalausbaggerei wurde noch nicht begonnen, soll aber Anfang 2010 stattfinden.
Unser Angelfest und das Königsfischen waren wieder sehr gute Veranstaltungen.
Unsere Frauen wollen beim Fest auch eine einheitliche Kleidung haben.
Sowohl der Forellenausflug nach Finkenbach sowie auch der Angelausflug nach Offenbach waren schöne Angelereignisse und für die Angelkameradschaft eine wertvolle Erfahrung.
Der Anbau am Vereinsheim wurde vollendet und zur besseren Auslastung und Kameradschaftspflege ein monatlicher Anglerstammtisch eingeführt.
Abwassermisere im Vereinsheim wurde durch die Gemeinde behoben.
Beschluß des G-Vorstands : 2010 Beitritt zum VDSF anstreben.
Feste und Veranstaltungen in 2009 :
Umweltschutztag, Angelfest, Königsfischen, Volksradfahren, Kerweumzug
Die Erstellung unserer Internetseite war richtig und wird gut besucht.

2010

Im Februar wurde die Generalversammlung abgehalten. Besonders zu erwähnen ist dabei, daß die Versammlung mehrheitlich dafür gestimmt hat, wieder einem Fischerei-Verband beizuteten. Dies wurde dann auch durch den Vorstand veranlaßt und so ist der ASVR über den LFV Pfalz auch Mitglied im VDSF.

Der Mitgliederstand beträgt Anfang des Jahres 134 und Ende des Jahres 133 Personen – bei 11 Eintritten und 12 Austritten bzw. Verstorbenen. Bei diesen Verstorbenen war auch das bis dahin letzte,noch lebende Gründungsmitglied Willi Meyerer.

Die Angelwasser sind intakt und die Qualität wird ständig kontrolliert
Am Rottenbach wurden die Ufer wieder hergerichtet, Bäume und Sträucher so weit erforderlich entfernt, so daß schöne Angelplätze entstanden sind.
Da der Herbstbesatz erstmal geschützt werden soll, wurde die Fischerei im Rottenbach bis Ende März 2011 verboten.
Am Kanalufer ab Fußgängerbrücke Richtung Weyher haben wir mit der Grundsa -nierung des Angelufers begonnen. Diese Aktion wird auch noch im kommenden Jahr fortgesetzt.
Durch die Vertiefung des gesamten Kanals auf 2,5 – 3m Tiefe steigert sich die Qualität des Angelgewässers enorm. Ein erstes Teilstück wurde schon 2009 vertieft und 2011/ 2012 geht es Stück für Stück weiter.
Am 1. Okt. hatten wir Besuch vom Biologen des VDSF Dr. Kossmann. Er hat sich den Kanal angeschaut und auf Grund seiner Einschätzung wäre der Kanal ohne Ausbag- gerung in wenigen Jahren verlandet. Abgemacht wurde, daß im Frühjahr 2011 eine kombinierte Elektro / Netzbefischung im Kanal stattfindet, um die Fischpopulation in etwa feststellen zu können.
Mittelfristig erwarten wir eine sehr gute Kanalfischerei.
Der Seeumbau ist in vollem Gange und wird nach jüngster Erkenntniss für uns als Angelwasser zumindest mittelfristig nicht mehr zur Verfügung stehen.
Das untere, schmale Stück See, das zugeschüttet werden soll , wurde vom Verein 2 mal mit Stellnetzen abgefischt und die Fische in den Kanal verbracht.
Auf Grund dieser negativen Aussichten im See und der Überprüfung des Fischbe- standes des Kanals im Frühjahr 2011 hat der GV beschlossen den Fischbesatz auch 2010 ausschließlich im Rottenbach einzubringen um den Bestand im Kanal derzeit nicht zu verfälschen.
Feste und Veranstaltungen in 2010 :
Die Teilnahme am Umweltschutztag und am Kerweumzug waren für den ASVR obligatorisch.
Unser Angelfest und das Königsfischen waren wieder gelungene Veranstaltungen.
Die Forellenfischerei im Juni in Offenbach war einmal mehr eine tolle Sache.
Der monatliche Anglerstammtissch hat sich auf Grund des geringen Zuspruchs leider nicht behaupten können.
Besonders zu erwähnen ist das im August veranstaltete Heimatfest der Kulturge- meinde Rülzheim, das nur alle 5 Jahre stattfindet. Wir waren natürlich nicht nur dabei, sondern auch mittendrin. Die Teilnahme am großen Festumzug als Vertreter der schottischen Kultur mit entsprechender Kleidung und angeführt durch “ orginal Pipes and Drums Music“ war ein für alle unvergeßliches Erlebniss und bleibende Erinnerung.
Eine seit geraumer Zeit anstehende, wichtige Aufgabe wurde in Angriff genommen.
Die Überarbeitung der Satzung und der Geschäftsordnung des ASVR durch eine Kommission des Vereins.
Auch wurden erstmals ASVR – Vereinsausweise erstellt und an die Mitglieder verteilt.

Die Erstellung unserer Internetseite war eine richtige Entscheidung. Sie wird seither gut besucht und auch weiterhin gepflegt.

Vorstand